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SIBYLLE KEFER

Sibylle Kefer wurde 1976 in Bad Ischl geboren und wuchs in Bad Goisern auf. Ausbildung zur Musiktherapeutin und Jazzsängerin. Seit ihrer Kindheit im Salzkammergut war Sibylle immer von Musik umgeben, spielte Querflöte in Blaskapellen und sang für die mittlerweile legendären Ausseer Hardbradler. Mit der Übersiedlung nach Wien begann sie ihre bis heute fortgeführte berufliche Tätigkeit als Kindermusiktherapeutin, dazu lehrte und begleitete sie ein Jahrzehnt lang Jazzgesangs- Student_innen zum Diplom an einem Wiener Konservatorium.

2006 begann die musikalische Zusammenarbeit mit Ernst Molden, als Sängerin und Instrumentalistin (Gitarre) war sie dabei auf Konzert-und Theaterbühnen zu sehen und zu hören, ebenso wie auf diversen Alben Moldens. Mittlerweile ist sie Bandmitglied von Ernst Molden & Das Frauenorchester, 2021 erschien deren zweites Album. In diesem Kontext war Sibylle Kefer Teil der Eröffnung der Wiener Festwochen 2019.

Als Solo-Künstlerin veröffentliche Sibylle Kefer, Mutter dreier Kinder, bislang fünf Solo-Alben mit ihren Liedern, zuletzt 2019 „Sibylle Kefer", mit dem sie sich nachdrücklich als Interpretin ihrer eigenen Lieder künstlerisch positionierte, dabei inhaltlich wie formal unverkennbar. Ihre unprätentiösen Texte sind von einem entwaffnenden Humanismus und Feminismus geprägt, die sich solcher Begriffe nicht bedienen und ihre Zuhörer_innen sehr unmittelbar „erwischen", eine unverstellte Direktheit und (!) sensible Achtsamkeit, die sich Sibylle Kefer auch bei ihrer Präsenz in sozialen Medien angelegen sein lässt.

Ein künstlerisches wie inhaltliches Highlight der jüngsten Zeit war eine im Februar 2021 im speziellen Kontext zu hörende Coverversion von „Hurt" (weithin mit der Version Johnny Cashs assoziiert), Kefer lieferte ihre Interpretation als Musik zu einem Video des Mauthausen Komitee Österreich, „Zivil.Courage.Online wirkt!", Sibylle Kefers Version wurde dafür von Urheber Trent Reznor (Nine Inch Nails) persönlich freigegeben.

Sibylle Kefer arbeitet ständig an neuen Liedern, in die all ihre „Themen" einfließen, wie das Leben in Stadt und am Land (Kefer ist dem Salzkammergut weiter verbunden und verbringt mit Familie viel und regelmäßig Zeit dort), Mutterschaft, Berufstätigkeit und Künstlerinnenleben, alles noch einmal verstärkt durch die spezielle von Corona geprägte Gegenwart, die sichtbar gewordenen Bruchstellen unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens. Dazu kommt formell das Zusammenfügen von homerecording und Studioarbeit, ebenso wie die Fusion tradierter Liedstrukturen und dem Arbeiten mit Sounds, sowie dem Dialekt als beiläufiger, selbstverständlicher Singsprache. Die im speziellen eben den Nicht-Gegensatz Stadt-Land zum Klingen bringt, weil die Lieder von Sibylle Kefer urban, Welt, Stadt und Land zugleich sind, subjektiver persönlicher Ausdruck und künstlerisches Dialogangebot in einem.

2021 wird ihr Song „liawa hoffnung" vom ORF für das internationale Format New European Songbook 2021 ausgewählt und in Zusammenarbeit mit dem Herbert Pixner Projektumgesetzt.

 

Stilbeschreibung:

Sibylle Kefer, die 1976 in Bad Ischl geboren wurde, in Bad Goisern aufwuchs, großteils in Wien lebt und bis 2004 Mitglied er Ausseer Hardbradler war, hat 2017 mit „hob i di" ein reduziertes, dafür umso eindringlicheres Album vorgelegt. Auf dem 2019 veröffentlichten Nachfolger „sibylle kefer" gibt sie ein kräftiges, facettenreiches Lebenszeichen aus einer anderen musikalischen Richtung. Was bleibt, ist die großartig klare, zu erstaunlichen Intonationen fähige Stimme. Ihre Texte, im Dialekt gesungen, sind teils politisch, teils Alltagserzählungen.

(Stefanie Panzenböck)

Sibylle Kefers unprätentiöse Texte sind von einem entwaffnenden Humanismus und Feminismus geprägt, die sich solcher Begriffe nicht bedienen und ihre Zuhörer_innen sehr unmittelbar „erwischen", eine unverstellte Direktheit und (!) sensible Achtsamkeit, die sie sich auch bei ihrer Präsenz in sozialen Medien angelegen sein lässt.

(Rainer Krispel)

Wir freuen uns auf ihr neues Album, welches im März 2023 erscheinen wird.

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