ERNST MOLDEN

>> Neue Alben "WIEN" & "FOAN" (Monkey/Hoanzl, VÖ 04.04.)

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>> CD-Präsentation am 25.03. @ Radiokulturhaus Wien
>>>> Ernst Molden @ myspace.com [Hörproben]
>>>>> www.ernstmolden.at

 

 

 


 


 

 


Aktuelle Termine

17.05.08 - Wien / Schutzhaus Zukunft (& Soyka & Peter Ahorner)
23.05.08 - Salzburg / Arge Kultur (& Rotifer)
24.05.08 - Feldkirch / Theater am Saumarkt (& Rotifer)
27.05.08 - Wien / Cafe Malipop (3, Ungargasse 10)
29.05.08 - Graz / Nonstop-Kino (& Neigungsgruppe)
02.06.08 - Wien / Ragnarhof (& Franzobel)
06.06.08 - Wien / Kühnplatz Schleifmühlfest, Freihausviertel
08.06.08 - Wien / Kunstzone Karlsplatz (co-feat: Willi Resetarits)
26.06.08 - Waidhofen/Thaya / Musikfest Warming Up Cafe Lorbeer
21.07.08 - Ebensee / Kino (Festwochen Gmunden)
30.07.08 - Wien / Stadtpark
06.09.08 - Frankfurt/Main / Romanfabrik
20.09.08 - Waidhofen/Thaya / Folkclub Igel
04.10.08 - Wien / Rosenstolz Schmidhansl (mit Walther Soyka)
15.10.08 - Wien / Rabenhof (mit Guido Tartarotti)
16.10.08 - St. Pölten / NÖ Landesmuseum
24.10.08 - Windischgarsten (mit Walther Soyka)




 

 



 


NEUE ALBEN: "WIEN" & "FOAN"

Bestellung: [WIEN] @ monkey
Bestellung: [FOAN] @ monkey


Pressefotos @ monkey


Ernst Molden - WIEN / FOAN

Mitten in der Heurigengegend, der natürlichen Wiege des wehmütig süßlichen Wienerlieds, auf jenem Anstieg zum Kahlenberg, der den gemütlichen Namen „Eiserne Hand“ trägt, „dort, wo der Mond überm Elektromasten steht“, liegt die Heimat zweier missbrauchter Geschwister. Seit sie ihren Peiniger, den bösen Onkel, selbst gerichtet haben, leben sie dort in den Bäumen. Willkommen im Wien des Ernst Molden, wo hinter der täuschenden Leichtigkeit eines von seiner schürfenden E-Gitarre aufgerauten, beschwingten Beats verlässlich die schwärzeste Story lauert. Es war letztes Jahr rund um die Veröffentlichung seines erfolgreichen letzten Albums “Bubenlieder”, da lud die verehrte Wiener Musik- und Radiopersönlichkeit Willi Resetarits Ernst Molden in seine Sendung “Trost und Rat” ein. Die beiden sangen zusammen ein paar von Moldens Liedern und eine steinerweichende Version von Townes van Zandt’s “Pancho & Lefty”.

“Beim Bier nachher in der Funkhaus-Kantine hat er mich gefragt, ob ich ihm einen Song schreiben könne”, erzählt Molden, “Das war dann die ‘Hammerschmidgossn’. Die spielt der Willi seit Herbst auch mit seiner Stubnblues-Band.” Jene Eloge auf eine Straße, die das bürgerliche Grinzing mit der proletarischen Heiligenstadt verbindet, sollte sich als eine von Moldens bisher stärksten gesungenen Wiener Geschichten mit unzweifelhaft autobiographischen Aspekten erweisen. “I foig ana foischn Spur”, heißt es da, aber gerade dieses Verwerfen von Sentimentalität umflorter Erinnerungen an “die größte Gstettn im Bezirk” und den – insbesondere im Kampf gegen die Heiligenstädter Gang – so kräftigen Jugendfreund Privoznik macht den Nachklang der Nummer umso tragischer: “I sog servas zu meina Gossn, und de Gossn griaßt net retour.”

Eine von seiner eigenen Formation (Heinz Kittner am Schlagzeug, Hannes Wirth und Stephan Stanzel von A Life, A Song, A Cigarette an Gitarre und Bass) begleitete, im inbrünstigen Duett mit Resetarits gesungene Version der “Hammerschmidgossn” hat es nun als “Extra”-Stück auf Moldens neuestes Werk geschafft, dessen schlichter, aber kühner Titel “Wien” das große Konzept eines Stadtporträts suggeriert – schon wieder eine falsche Spur, entsprang dieses Album doch vielmehr als ungeplante Wucherung der rastlosen Imagination des Vielschreibers Molden.

Zunächst ging es bloß um eine EP etwas älterer, zu Unrecht übersehener Lieder wie “Wiesenliegen”, “Nach dem Regen” oder das subtile Selbstmorddrama “Hotel”, aber dann folgten noch weitere Sessions mit Kittner, Stanzel, Wirth und Backing-Vokalistin Sibylle Kefer, sowie Gästen Alex Meissl (Bass), Rainer Krispel (Stimme) Robert Rotifer (Gitarre) in Daniel Grailachs “Tonkombüse” genanntem Heimstudio, alles unter der pedantischen Aufsicht des Münchner Klangkünstlers und Vinylfetischisten Kalle Laar.

Molden lernte Laar über dessen Frau Augusta kennen, mit der er 1998 die von Nick Cave geleitete Klasse der Wiener Schule für Dichtung zum Thema des Lovesong besucht hatte. “Irgendwann”, erzählt Molden, “hat die dann den Kalle als neuen Liebsten - und späteren Gatten - angebracht. Dann haben wir bei zwei Alben über Kooperationen nur geredet, und seit den ‘Bubenliedern’ tun wir’s auch.”

Und wie. Bei der gemeinsamen Arbeit entwickeln der Songschreiber und sein Produzent einen für Außenstehende kaum nachvollziehbaren kritischen Blick auf jede kleinste Färbung in Moldens Vortrag, wobei Laar Molden mindestens so oft zum Stehenlassen wie zum Überdenken seiner zumeist live mit der Band eingespielten Takes fordert.

So kommen dann auch mitreißend nackte Momente wie der bloß von einer böse schnarrenden Akustikgitarre begleitete „Luegerplatz“ zustande, eine Nummer über ein oft vergessenes Eck der Wiener Innenstadt, die Molden während des Wartens auf die Aufnahme-Session auf einer Parkbank schrieb und prompt in ihrer rauesten Urform verewigte. Auf der anderen Seite des Wienflusses im dritten Bezirk verkehren die Figuren aus „Sankt Elisabeth“, zwischen dem gleichnamigen katholischen Krankenhaus und dem verlotterten Landstraßer Bahnhof, wo die Polizisten die Verbrecher und die Verbrecher das Geld ordnen.

Jenseits des Donaukanals wiederum, wo in und um die Rustenschacher Allee des Nachts die ärmsten Huren der Stadt auf den Strich gehen, spielt die düstere Geschichte des Titelsongs „Wien“, gleichzeitig ein zeitgenössisches Pendant und – in seinem ungeziert mitfühlenden Ton – ein polarer Gegensatz zum Zynismus von Gerhard Bronners legendärer „Engelmacherin“.

Es ist eine Welt, in der sich Molden als sprachverliebter Schriftsteller und leidenschaftlicher Liebhaber der Wiener Gruppe schon auf seinen Alben „Nimm mich Schwester“, „Haus des Meeres“ und „Bubenlieder“ umsah, lange bevor es wieder modern wurde, die Verbindungen zwischen Helmut Qualtinger und den guten Seiten des sogenannten Austropop zu erkunden. Folglich kennt sich auch keiner in dieser Welt so gut aus wie er, der sich dieser Tage statt der gern als hochtrabendes Qualitätsprädikat missbrauchten Bezeichnung „Songwriter“ eigentlich lieber einen „Liedermacher“ nennt.

“Ich komme aus Wien. Ich kann nichts dafür”, sagt Ernst Molden, “Und ich hätte es viel schlimmer treffen können. Ich bewege mich von Zeit zu Zeit aus Wien fort, eine Art seelisches Gummiband zieht mich wieder zurück. ‘Wien’ ist die Platte, mit der ich der Welt meine Stadt zeige. Wo man dort wohnt, wo man dort heult, wo man lacht, wo man begraben sein will und wo man sich küsst.”

Es gibt übrigens auch schon ein Gegenstück zu “Wien”, nämlich "Foan", eine Platte übersetzter “uaspringlich auslendischa numman” aus dem anglo-amerikanischen Kanon, mit der Molden umgekehrt seiner Stadt die Welt zeigen will.

Parallel lassen wir uns von "Wien" durch Ernst Moldens Stadt führen und mit auf die “Ostfahrt” nehmen, wo uns im Zugabteil die Mädchen “Stille Nacht auf Russisch singen”, solange “niemand kommt das zu verbieten”, bis hinein in den Frühling, wenn wir mit seinen Liedern im Kopf in den Wiesen liegen werden, samt “Ameisen mit Nudeln im Geschirr”, denn “Das Leben gibt uns Waffenstillstand, solang’s in dieser Muschel braust“. Was für eine Platte.

(Robert Rotifer, Jänner 2008)

Die zwei CD's - "Wien" und "Foan" sind ab dem 04.04.2008 im österreichischen Handel erhältlich.


 

 

 


 

 


Weiter als Heiligenstadt | Video


Album: Bubenlieder, Regie: Jürgen Moors

Ernst Molden @ art.genossen | ORF


ORF, Mai 2007
 



 

 


ERNST MOLDEN neues Album
„Bubenlieder“ (monkey / Hoanzl)
 

 

CD Ernst Molden Bubenlieder
::: produziert von Kalle Laar
::: VÖ 15.12.2006 (Monkey/Hoanzl)
::: gefördert aus Mitteln des SKE-Fonds
::: inkl. DVD Flussnummern
::: Ernst Molden live in Kritzendorf
::: Ein Film von Jürgen Moors

Molden-Dokumentation
::: 22. Dezember 2006
::: 3Sat-Ausstrahlung:
::: Ernst Molden - Der Blues von Wien
::: Ein Film von Jürgen Moors

Pressetext, Pressefotos, …
… gibt’s bei Monkey Music [klick].

"Ernst Molden, begnadeter Short-Storyteller mit Lebensmittelpunkt Wien, vermittelt mit raunendem Sprechgesang, singender Gitarre und Mundharmonien eine mystische Ahnung davon, was denn den Sinn des Lebens ausmachen könnte."
Thomas Weber, The Gap

"Mit rauer Stimme und exzellenter Gitarre - von liebreizend verspielter akustischer Version ("Herr Jesus") über elektrisch hintergründig verzerrte Dunkelheit ("Lusthauswasser") bis zum Delta ("Eine harte Alte") - inszeniert Ernst Molden seine literarisch, musikalischen Kleinode in bislang nicht gehörter, eindringlicher Art undWeise." Dietmar Hoscher, Concerto

"Ich habe Ernst Moldens "Bubenlieder" gehört. Die ist nicht schlecht, aber "Nix Erleichterung", das 13. Lied darauf, gehört zu den schönsten Liedern, die ich dieses Jahr gehört habe; wieder und wieder. Da wünscht sich einer auch ein einfacheres Leben und einfachere Antworten und findet sie nicht und sucht halt weiter. Und das hat so eine klare, saubere Poesie .. wie wirkt sofort."
Doris Knecht, Kurier, 26.12.06

"Kluge schräge, poetische Texte, mit brummiger stimme in wienerischem Hochdeutsch zur Gitarre vorgetragen. Vergleiche mit Dylan oder Cohen gibt es häufig, aber Molden kann auf eine andere Art großartig 'nicht' singen. Tolles Album!"
Guido Tartarotti, Kurier, 17.12.06

"Ambros, Fendrich und Co mögen im Paralleluniversum der "Seitenblicke" täglich aus der Kiste grinsen und damit österreichischen Pop desavouieren, Molden belegt, dass es längst andere und bessere Wirklichkeiten gibt."
Karl Fluch, Der Standard, 22.12.06

"Mit seiner neuen CD legt der Wiener Autor und Liedermacher seine bisher stimmigste Arbeit in Sachen Annäherung internationaler Songwriter-Formate an das Wiener Idiom vor. Mit schlanker Besetzung gelingen dem raubeinig gegen die melancholischen Melodien ansingenden Molden schöne und zeitlose Betrachtungen zwischen Katerstimmung, einem Watschen verteilenden Jesus und jenem Lebensüberdruss, der einen mitunter weit über die Stadtgrenzen hinaus zur Mutter Gottes in die Lourdes-Grotte von Maria-Gugging treibt."
Christian Schachinger, Der Standard, 15.12.06

"Wie nur wenigen gelingt es Ernst Molden, Literatur und Musik zu kleinen Kunstwerken zu verbinden. Seine Songs erschaffen gewissermaßen Parallelwelten, sie sind wie surreale Kurzfilme, die dennoch vom Hier und Jetzt erzählen."
Klaus Totzler, ORF, Zeit Im Bild, 04.12.06


"Man tut sich gar nicht so leicht, die Qualitäten, Feinheiten und Besonderheiten des Oeuvres zu benennen. Dass es sie gibt, in einem beinahe schon bestürzenden Maß (wie konnte man solch ein original bislang, eventuell auch nur ansatzweise, überhören?), ist evident. Nachzuempfinden mit und in jedem einzelnen dieser blues-infizierten, lyriktrunkenen, elektrifizierten Chansons von der (all)täglichen Neu(er)findung der Welt."
Walter Gröbchen, Monkey Music, Oktober 06

"Ernst Molden wurde im Laufe der Jahre vom großartigen Autor zum noch besseren Wiener Musiker und Liederschreiber mit einer selten gewordenen Eigenständigkeit. War es am Beginn das "dreckige" Gitarrenspiel, das den Liedern in Kombination mit der tiefen Stimme den besonderen Charme verlieh, so ist es mittlerweile das Gesamtbild seiner musikalischen Darbietung. Mit seinem neuen Produzenten Kalle Laar sind stimmige Lieder entstanden, voller Wiener Blues, hochdeutsch gehalten, aber doch zutiefst wienerisch. Bubenlieder ist die passende Bezeichnung für diese Art von Liedern. Unterstrichen und EXTREM aufgewertet wird dieses Album durch die beiliegende Bonus DVD. Sie ist ein wahres Juwel für den Musikfreund (... ich habe jahrelang auf so etwas gewartet). Sie zeigt Ernst Molden an seinem bevorzugten Ort am Flussufer der Donau in Kritzendorf. Er spaziert barfuss durch den Wald, erzählt von sich und seiner Musik und gibt seine Lieder in der wunderbaren Natur unverstärkt zum besten. Unglaublich atmosphärisch mit einer gewaltigen Kameraführung unter der Regie von Jürgen Moors. Einfach ein traumhaftes Paket + Pflicht!"
Bernd Schweinberger,
pop-info.at

 

 


 


 

 


Video Clips



Unsere kleine Anna
Album: Bubenlieder
Regie: Thomas Hangweyrer
eine Produktion von tehafilm.com


Mein Bruder verlässt das Land
Album: Haus des Meeres
Regie: Jürgen Moors
Kamera: Wolfgang Hackl

 


 

 

 


KLEINER SONGWRITER GIPFEL

Ernst Molden und die MedienManufaktur Wien präsentieren:
Der Kleine Songwriter Gipfel – Vol. 3

Am Samstag, 17.02.2007, in der Kunsthalle project space Wien.
[1, Karlsplatz | Eintritt frei | 21 Uhr]

feat. Weinheimer & Clara Luzia  & Ernst Molden vs. Jimmy Lee

 

  


 

 

 


Infos & PresseFotos & Sounds

[Aktuell – 2006]
Ernst Molden – Foto 1
Ernst Molden – Foto 2
Pressetext 2006 @ Monkey Music
[klick].

[Archiv]

Molden-Info-Mappe ::: pdf-Datei

Foto 2005
::: Ernst Molden, Haus des Meeres

CD-Cover ::: Haus des Meeres (2005)

Einzel-Foto (1) ::: Ernst Molden
(alle Fotos: Andi Urban)

Songtexte-Link

"Landflucht" (@ FM4 Soundpark)
 

 

 


 


 


Ernst Molden @ Schule für Dichtung

Augusta Laar & Ernst Molden:
ORPHEUS IN EURYDIKE
Dichten und Singen aus Halb- und Unterwelt
Klasse für Short Stories, Gedichte, Songs

Die Unterwelt nicht des Hades sondern des käuflichen Eros, die Welt also der Huren, Zuhälter und roten Lichter, bringt Dichtung hervor, seit sie existiert. Der Oberwelt aber scheint für diese Unterwelt die Sprache zu fehlen. Um das "Milieu" wird herumgeredet, oder es wird verschwiegen.
Die Klasse, an der auch Prostituierte teilnehmen werden, sucht Sprache für diesen "leeren Raum".

Ort:
eine Animierbar am Gürtel, der traditionellen roten Meile Wiens.

Schule für Dichtung in Zusammenarbeit
mit Wiener Festwochen / into the city

Termine:
Do, 11.05. - 18.05. | 18:00 bis 21:00

Ort:
Dream Eros Center, Lerchenfeldergürtel 60, 1080 Wien

 

 


 


 


Ernst Molden @ Burgtheater Wien

Ernst Molden goes Burgtheater
Für die deutschsprachige Erstaufführung von "Weniger Notfälle" vom vielleicht aktuellsten britischen Dramatiker Martin Crimp hat sich das Wiener Burgtheater Ernst Molden an Bord geholt. Der Wiener Singer-Songwriter und Autor, der zuletzt durch die vielgelobte CD "Haus des Meeres" (Extraplatte) und fulminante Liveauftritte (unter anderem im Porgy & Bess) auf sich aufmerksam gemacht hat, hat für diese Produktion die musikalische Bearbeitung übernommen sowie die Rolle "4", und wird in dieser auch eigene Songs live darbieten - gemeinsam mit seinen kongenialen Partnern Heinz Kittner (Schlagzeug) und Stephan Stanzel (Bass). Friederike Heller, soeben von "Theater heute" zur Nachwuchsregisseurin des Jahres gewählt, führt die Regie.

Weniger Notfälle
Von Martin Crimp
Kasino am Schwarzenbergplatz

www.burgtheater.at

Regie: Friederike Heller
Ausstattung: Sabine Kohlstedt
DarstellerInnen: Johanna Eiworth, Philipp Hauß, Dietmar König, Ernst Molden


Premiere / Deutschsprachige Erstaufführung:

17. Februar 2006 / Kasino am Schwarzenbergplatz

 

 


 


 


"Haus des Meeres", CD (extraplatte, 2005)

Falter (Wolfgang Kralicek):
Ernst Molden ist der Leonard Cohen von Wien. Er ist nicht schön, doch sehr charmant; er schreibt wie ein Dichter und singt wie ein Henker. Eigentlich ist er zu jung für diese Stimme, , die so rau und dreckig klingt wie das Leben wer´s kennt. Damit keiner glaubt, dass er es mit einem Liedermachersoftie zu tun hat, geht Moldens neues Album gleich so scheppernd und dröhnend los, dass man die Lautstärke entweder erschrocken zurücknimmt oder verwegen bis zum Anschlag aufdreht: Wir sitzen in der flachen Hand des Lebens", genau. Alle, die darunter leiden, dass Wien nicht am Meer liegt, sollten sich "Haus des Meeres" anhören. Es hilft. Die Platte fühlt sich an wie ein erfüllter Urlaubstag mitten in der schwülen Stadt. "Verrückter alter Sommer", singt Ernst Molden. "Perfekter alter Sommer".


Kurier:

Ja sapperlot, was für ein Gitarrensound! Der Poet präsentiert seine neue CD, "Haus des Meeres", die hier ausdrücklich gelobt sein soll. Blues, Rock & Country - gute Texte, gute Musik.

City:
Ernst Moldens aktuelle Sammlung von Short Stories nennt sich "Haus des Meeres". Man muß sie nicht lesen, man sollte sie aber hören. .. Der 37-jährige Schriftsteller aus Wien-Landstraße, dessen Romane (zuletzt "Doktor Paranoiski") in der hiesigen Literaturlandschaft nachhaltige Spuren hinterließen, zeigt sich auch als Singer/Songwriter sattelfest.

pop-info.at:

Eine Wohltat für Puristen!

Augustin
:
Vertonte Gedichte in Rock, Blues & Country - einfach großartig.

Der Standard / Thomas Rottenberg:

Schöne, unprätentiöse Popsongs in Singer-Songwriter-Manier.

Concerto 4/2005
Heinz Kittner am Schlagwerk, Stephan Stanzel am Bass, kongeniale Partner
einer Reise von Innen nach Außen und retour.


ERNST MOLDEN,
geboren 1967, Schriftsteller und Singer/Songwriter. Vielbeachtete Romane, darunter AUSTREIBEN und DOKTOR PARANOISKI.
Österreichischer Förderungspreis für Literatur 2000.
Gründer der Bands TEUFEL UND DER REST DER GÖTTER sowie DER NACHTBUS. Mitglied des Cowpunk-Duos THE RED RIVER TWO. Mehrere Plattenveröffentlichungen, zuletzt NIMM MICH SCHWESTER (hoanzl, 2003) und HAUS DES MEERES (extraplatte, 2005).

co-featuring:

HEINZ KITTNER (drums),
jahrgang 1969. studium der philosophie.
schlagzeuger, kameramann, kommunikationstheoretiker.

STEPHAN STANZEL (bass),
geboren 1981, graphic-designer und multiinstrumentalist. frontman und songwriter der wiener band A LIFE, A SONG, A CIGARETTE.


HAUS DES MEERES:
1) FLACHE HAND DES LEBENS
2) VERRÜCKTER ALTER SOMMER
3) LANDFLUCHT
4) MANN MIT SIEBEN ECKEN
5) ÜBER DIE MAUER
6) MEIN BRUDER VERLÄSST DAS LAND
7) DER GANZ GANZ LANGE ZUG
8) LEOPOLDSBERGBLUES
9) HAUS DES MEERES
10) HOCHZEITSTAG

bonus:
houseverstand und ernst molden
11) MÄNNER UNTER MEINEN FREUNDEN


Video LANDFLUCHT: Aufgenommen am 6. November 2004 in der Szene Wien (live) und am 22. März 2005 in Markotabödöge in Ungarn. Regie: Jürgen Moors (als Video-Track auf "Haus des Meeres)

DVD FLACHE HAND DES LEBENS (Regie: Jürgen Moors)
Aufgenommen live am 6. November 2004 in der Szene Wien.
Erhältlich bei
Charlie Bader.

 

 


 


 


Ernst Molden ::: Der Singer/Songwriter

Seit Mitte der Neunziger tritt der Wiener Romancier und Gitarrist Ernst Molden mit einem Hybrid aus literarischer Performance und Chansonprogramm vor sein Publikum. Eingebettet im vorrangig elektrischen Blues und begleitet von den reduzierten Beats seines Compagnons Heinz Kittner spielt er Songs aus jenem dämmrigen Untergrund, der auch die Kulisse seiner viel beachteten Romane abgibt. Der Abend gerät zu einer Reise in die Phantasien eines Songwriters und Dichters, dem daran gelegen ist, seine Haut selbst zu Markte zu tragen. Seit "Haus des Meeres" ergänzt Stephan Stanzel mit seinem spritzigen Bass die Band - nicht zuletzt für die wunderbaren Live-Events eine echte Vervollständigung.

SALZBURGER NACHRICHTEN:
"Ernst Molden spielt den schmerzhaft
schönen Blues gegen das Schön Blöde"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Molden: Nimm mich Schwester (CD, Hoanzl, 2003)

Mit NIMM MICH SCHWESTER legt ERNST MOLDEN ein Album mit 11 Liedern vor, die zeigen, dass Geschichten zu und in mit Musik zu erzählen, keine Domäne der Angloamerikaner ist. Mit Schlagzeuger HEINZ KITTNER gibt uns ERNST MOLDEN Songs vom "Wintertauchen" bis zum "Wiesenliegen". Musikalisch aufs Nötigste und Intensivste reduziert, hat der Blues auf einmal einen hiesigen, ausgewachsenen Bruder, unprätentiös, direkt, der von der Liebe und ihrem
ganzen Wahnsinn genauso treffend singen kann wie vom "Expresskaffee" und eine Hommage an den grossen Herrn Zimmermann in einem wunderbaren Nebensatz geht sich sicher auch noch aus ...

ständig schlechte neuigkeiten
säufer die schon wieder streiten
keine zigaretten
und die sonne kommt zu spät

Ernst Molden, wintertauchen

::: FORMAT, Thomas Weber: "Wunderbar poetischer Blues: Ernst Moldens neues Album Nimm mich, Schwester (Hoanzl). Der Mut zum Mikroblick, das Ausleuchten dessen, was unseren Alltag zwar bestimmt, dabei aber allzuoft ausgeklammert wird, bestimmt Ernst Moldens Arbeit als Autor wie als Songwriter. Auf Nimm mich, Schwester führt er in persönlichen, wunderbar poetischen Blues-Balladen ganz nah an die Abgründe der österreichischen Seele heran. Songs wie Expresskaffee, Wintertauchen oder Ostermontag wurde zu Recht bereits als Erdberger Antwort auf Hotel California bezeichnet."

CD-Review "Nimm mich Schwester" @ pop-info.at

CD-Review "Nimm mich Schwester" @ SKUG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ernst Molden und der Nachtbus
(ORF-CD, 1999)

Hörproben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teufel und der Rest der Götter: Hört!
(CD, Epic/Sony, 1996)

SRA-Info

 

 


 


 


The Red River Two

Rainer Krispel & Ernst Molden
Rainer Krispel (1st vocal), Musiker und Punk, und Ernst Molden (2nd vocal, guitar, harp), Musiker und Autor, schneiden durch Schichten und Schichten von Americana, horchen, wie das helle und das dunkle Herz der Volksrepublik USA schlägt, in Songs von Messengern wie DAVE ALVIN, JOHNNY CASH, BRUCE SPRINGSTEEN, JEFFREY LEE PIERCE (GUN CLUB), LEADBELLY oder KRIS KRISTOFFERSON.
Die Darsteller Krispel und Molden und ihre Bühnengestalten Red River One bzw Red River Two oszillieren in einem ständigen Wechsel der Identitäten: Spielen hier zwei amerika-narrische Hobos aus Wien? Oder lauschen wir doch zwei amerikanischen ROAD PROPHETS, stuck in A, ewigen Tramps in der Tradition des "DDR-Cowboys" Dean Reed oder des namenlosen Protagonisten aus
Qualtingers Bundesbahnblues?

::: FALTER: "Zwei Männer mit großen Herzen und leidenschaftlichen Stimmen."
::: KURIER: "Wiens letzte Desperados - alle beide!"


FM4 Online / Martin Blumenau

 

 


 


 


Ernst Molden ::: Der Literat

::: WDR, Jörg Metelmann:
"Der Österreicher Ernst Molden, geboren 1967, ist ein Multitalent und Wiener Original. Der Schriftsteller und Journalist entstammt einer bekannten Publizisten- und Verleger-Familie und hat bisher vier Romane geschrieben: Die Krokodilsdame (1997), Biedermeier (1998), Austreiben (1999) und Dr. Paranoiski (2001). Gleichberechtigt neben die literarischen Texte stellt Molden seine Songs, die wie die Romane typisch wienerisch die Melange aus Melancholie und Groteske, morbider Atmosphäre und schwelgerischer Augenblickslust darstellen."

Bericht über Lesung im CHELSEA Wien

 

 

 

"Wien: Hinweise zum Umgang mit einer alten Seele"
(2004, Deuticke, mit Fotos von Nikolaus Similache)

Das Buch Wien: Hinweise zum Umgang mit einer alten Seele nimmt seine LeserInnen, BewohnerInnen und BesucherInnen der ebenso herrlichen wie fiesen, so eleganten wie depressiven Stadt Wien an der Hand, holt sie von den bösen Boulevards des Bekannten runter, zerrt sie mitunter stur in so nicht verlangte Richtungen, wo es dann halt doch etwas zu sehen oder zu hören gibt (ein Monster, ein neues Gerücht). Das Buch stellt Wien-Mythen des vergangenen Jahrhunderts richtig und schlägt welche für das neue vor.
Wien: Hinweise zum Umgang mit einer alten Seele enthält Warnungen vor dem Angeblichen, verrät ein oder zwei süße Tatsächlichkeiten, zeigt gewisse wohltuende Öffnungen und Vergrößerungen im Lauf der letzten zwanzig Jahre, bemerkt andererseits eine gesunde Moden-Resistenz innerhalb des Kosmos Wien.

DER STANDARD:
Er geht dorthin, wo die Seele der Stadt wohnt, an Orte, wo die Grenzen der Realität durchlässig und taubeneidünn sind. Es ist das Innere, Verborgene, das ihn interessiert, die Innenseite der Stadt, ihrer Menschen, das eigene Innere und die Gerüche der Kindheit auch. Er trifft auf Flaneure, Brustgeschwellte und Schmähführer, Sanftmütige und Hintergründige und streift, ganz kurz nur, die Südkurve des Wiener Opernballs und die Spezies der Kulturlemuren. Er geht auf die Schwächen und Untugenden der Menschen, die er so wie seine Stadt liebt, ein.
Schwächen, hinter denen die Mühen des Lebens stehen, denn der Mensch ist, wie eine Stadt, nicht aus einem Stück, sondern er ist eine Summe von Widersprüchen und unterliegt der täglichen Qual, mit sich selbst zu kämpfen, mit Leidenschaften und Schwäche. Und ab und zu gelingt es einem vielleicht, den Alltag zum Glänzen zu bringen, in Wien, Bischofshofen oder sonst wo. Dazu muss man allerdings zaubern können, und Wien, so der letzte Satz des Buches, kann zaubern, Molden und Nikolaus Similache können es auch. Wien. Hinweise zum Umgang mit einer alten Seele ist ein schönes Buch geworden - und ein stilles, auch wenn es vom Lärm der Stadt spricht.

Buchbesprechung >>>
FM4 Online

Buchbesprechung >>> OÖ Nachrichten

 

 

 

"Christbaum kaufen, baden gehen"
(Kolumnen, 2003, Deuticke)

Falter | literaturhaus.at | Leseprobe

 

 

 

"Doktor Paranoiski"
(Roman, 2001, Deuticke)

Falter | schreibkraft.at | buchkritik.at
biblio.at
| evolver.at | FM4 online

Martin Blumenau (FM4)
| perlentaucher.de

 

 

 

"Austreiben"
(Roman, 1999, Deuticke)

Falter | literaturhaus.at
Interview bei wellbuilt.at
| lyrikwelt.de
perlentaucher.de

 

 

 

"Biedermeier"
(Roman, 1997, Deuticke)

 

 

 

"Die Krokodilsdame"
(Roman, 1997, Knaus)

 

 

 

 

"Weisser Frühling " (Essay, 1994, EUP)
"Der Basilisk"
(Theaterstück, UA Schauspielhaus Wien, 1991)
"In Nach-Italien" (Theaterstück, UA Theatertreffen Berlin, 1992)
"Blue Biedermeier" (Hörspiel, 2003)
hoerspiele.co.at
u.v.m.

 


 


 


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