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Houseverstand ::: PRESSESTIMMEN
ORF.at
Eigentlich ist das Kollektiv "Houseverstand" ja eine noch junge
Formation auf den heimischen Bühnenbrettern. Doch ihre schnelle Entwicklung
der eigenen Qualität und des Profils wie auch jeglicher Mangel an
Berührungsängsten mit der Stilvielfalt haben ihnen in kurzer Zeit schon viele
Fans wie Freunde beschert. Ihre zuweilen zelebrierten Konzerte mit Künstlern
aus den diversesten Genres der heimischen Szene zeigen dies mehr als
deutlich.
Kurier
Was
Freunde der anspruchsvolleren Pomusik ins Urlaubsgepäck gelegt bekommen: Die
heimische Gruppe Houseverstand veröffentlicht ihr zweites Album
"Willkommen im Klub der Erträglichen"(Pate Records/Ixthuluh): Eine
leicht durchgeknallte Mixtur aus Swing, Pop, Funk, Rock und österreichischen
Texten.
Skug
Musikalisch
gereift swingen sie zwischen Funk und Rock, verweben Hip Hop mit Pop.
Bassgetränkte Raps alternieren mit lieblichen Refrains, und um das Ganze noch
erträglicher zu gestalten wurden mit Ernst Molden, Angel Rice und Mary von
Marynade auch noch Gäste, die zum Gelingen beitrugen, geladen. »Willkommen im
Klub der Erträglichen« ist zwar nix für Spezialisten, aber das lange Warten
hat sich durchaus gelohnt.
Spark7.com
Die
Wiener Kombo rund um den Sänger, Frontmann und Chef-Charismatiker Franz
Joseph wagt sich weit hinaus, kratzt aber die Kurve souverän. Die Texte
dürfen politisch sein, sozialkritisch sogar. Auch von der Liebe und vom Leben
wird gesungen und gerappt. Viele mögliche Fettnäpfchen also. Doch "Houseverstand"
umschifft sie geschickt. Zeilen wie "Die Summe meiner Träume heißt
Wirklichkeit" oder "Ich hab mein ganzes Leben auf DVD
gebrannt" kommen gut und passen zum Leben als solches, hier und heute.
Ob das jetzt politisch oder poetisch oder sonst was ist, spielt eigentlich
keine Rolle.
zipferzone.at
Was
Houseverstand schon mal positiv von vielen anderen (nicht nur)
österreichischen Bands abhebt, ist eine gehörige Portion sozialkritisches
Bewusstsein, das auf der Erkenntnis fußt, dass bereits im Alltag das
Politische beginnt. Aber keine Angst, hier wird nicht die große Moralkeule
geschwungen. Selbstironie und Schmäh gehören nämlich auch zum Houseverstand
dazu - man ist ja schließlich aus Wien und keine Diskursrocker-Kapelle, die
in der Hamburger Schule sitzen geblieben ist.
Aber bekanntlich machen nicht gute Texte, sondern der Sound die Musik. Und
Houseverstand gehören sicher zu jenen heimischen Gruppen, die tatsächlich
eine ganz eigenständige und vor allem gar nicht provinzielle Vision von
österreichischer Pop-Musik haben. Weil "österreichisch" hier eben
nichts mit "Mir san mir!"-Patriotismus, Nationalgefühl oder
ähnlichen Absonderlichkeiten zu tun hat. Sondern einfach die konkrete
Verankerung in den Lebensumständen und -erfahrungen in und mit diesem Land
meint.
Und so brumm-singt und rappt sich Chefvokalist Franz Joseph wie schon auf dem
Debüt "Basta, Kamarillaz!" wieder mit unverkennbar Wienerischem
Flow durch die Songs auf "Willkommen im Klub der Erträglichen". Die
Basis des Houseverstand-Sounds sind nach wie vor swingende Ska-Beats und
zarte Dancehall-Anleihen, die je nach Bedarf mit HipHop-Elementen,
Electro-Pop oder Anklängen an die Neue Deutsche Welle zu einer heftig
groovenden Mischkulanz verquirlt werden. Das fährt ziemlich - vor allem auch
live - und liefert außerdem aufs schönste den Beweis, das sich denken und
tanzen nicht gegenseitig ausschließen müssen!
Falter
Die
umtriebige und spielfreudige Wiener Formation Houseverstand kennt bei der
stilistischen Umsetzung ihrer als sozialskeptisch beschriebenen deutschsprachigen Popmusik kaum Hemmungen und benötigt so manchmal nur zwei
Stücke, um von Reggae-Vibes zu flotteren Beats zu gelangen.
derstandard.at
So ist ihr aktuelles Album "Basta, Kamarillaz" nicht nur
musikalisch so ziemlich das Beste was heimischer Pop derzeit zu bieten hat,
sondern auch textlich einfach eine Freude.
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